Blutdruck schnell senken mit Magnesium

Blutdruck schnell senken mit Magnesium
Hättest du gewusst, dass hierzulande 20 bis 30 Millionen Menschen Blutdruckprobleme haben? Gerade Männer wissen trotz mehr oder weniger offensichtlicher Symptome häufig nichts von ihren gesundheitlichen Problemen. Schlimmer noch, Männer neigen auch dazu, die Bluthochdruckproblematik nicht behandeln zu lassen.
Dabei ist es vergleichsweise einfach, zu hohe Blutdruckwerte (Hypertonie) durch schnelle Maßnahmen in den Griff zu bekommen.
Erfahre mehr zu den optimalen Blutdruckwerten, potenziellen Risiken der Hypertonie, den Möglichkeiten zur Blutdrucksenkung und warum die Magnesiumeinnahme die Blutdruckwerte dauerhaft positiv beeinflussen kann.

Hypertonie - Definition, Schweregrade, Ursachen und Folgen

Du machst dir Gedanken um deine Gesundheit? Du unternimmst durch regelmäßigen Sport und eine ausgewogene Ernährung vieles, um dauerhaft gesund zu bleiben? Dann bist du bereits auf einem guten Weg. Aber hast du dir schon einmal Gedanken um deine Blutdruckwerte gemacht?
Keine Angst, das machen die wenigsten Männer, denn Blutdruckprobleme sind nicht offensichtlich. Ihre Symptome zeigen sich häufig erst nach vielen Jahren und bei Werten deutlich außerhalb des Normbereichs.
Genau das ist aber auch die große Gefahr. Mediziner bezeichnen die Hypertonie daher auch als "leise" oder "heimliche" Gefahr des modernen Lebensstils.
Bevor wir uns mit möglichen Gegenmaßnahmen und den Vorteilen der Einnahme von Magnesium beschäftigen, steht zunächst das Thema Blutdruckwerte im Fokus. Starten werden wir mit der Hypertoniedefinition bis hin zu den Folgen eines zu hohen Blutdrucks.
Blutdruck senken Magnesium

Definition: Was ist Hypertonie eigentlich?

Mit jedem Herzschlag pumpt das Herz Blut durch deinen Körper. Ausgehen vom Herz gelangt das sauerstoffreiche Blut über die großen Arterien bis hinein in die kleinsten Kapillaren. Dort angekommen, versorgt das Blut die Zellen mit frischem Sauerstoff und Nährstoffen.
Im Gegenzug transportiert es Stoffwechselendprodukte ab. Das sauerstoffarme Blut gelangt anschließend zurück zum Herzen. Dieses pumpt es durch den kleinen Lungenkreislauf, wo die Lunge es erneut mit Sauerstoff aus der Umgebungsluft anreichert. Bei all diesen Pumpvorgängen übt das Blut Druck auf die Gefäßwände aus.
Beim Messen des Blutdrucks unterscheiden wir zwischen dem systolischen Druck und dem diastolischen Druck. Der systolische Blutdruckwert (auch: oberer Wert beim Blutdruckmessen) misst den Druck des Blutes, wenn sich der Herzmuskel zusammenzieht. Der diastolische Blutdruckwert dagegen gibt den Wert beim Erschlaffen des Herzmuskels an.
Der sogenannte "untere Wert" ist niedriger als der systolische Wert. Die Blutdruckwerte sind in der Einheit Millimeter Quecksilbersäule (mmHg) angegeben. Ein typischer Blutdruckwert ist etwa 125 mmHg (systolisch) zu 82 mmHg (diastolisch).
Hypertonie beschreibt den Zustand, wenn die Blutdruckwerte im Ruhezustand dauerhaft deutlich oberhalb der Norm liegen. Die folgende Auflistung gibt dir einen Überblick, mit deren Hilfe du deine Blutdruckwerte einordnen kannst.

Blutdruckwerte im Überblick

  • optimaler Druck: unter 120 mmHg / unter 80 mmHg
  • normaler Druck: 120 - 129 mmHg / 80 - 84 mmHg
  • hoch/normaler Druck: 130 -139 mmHg / 85 - 89 mmHg
  • Hypertonie Grad I: 140 - 159 mmHg / 90 - 99 mmHg
  • Hypertonie Grad II: 160 - 179 mmHg / 100 - 109 mmHg
  • Hypertonie Grad III: über 180 mmHg / über 110 mmHg
Von einer gefährlichen Hypertonie sprechen wir also ab Blutdruckwerten von ca. 140 mmHg zu 90 mmHg. Dein Ziel sollte es also sein, deine Blutdruckwerte mit allen Mitteln dauerhaft unter diese Grenze zu drücken.
Besser noch: Bringe deine Blutdruckwerte in den Bereich von 120 mmHg zu 80 mmHg.
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Ursachen des Bluthochdrucks

Um zu hohe Blutdruckwerte effektiv zu reduzieren, ist es wichtig, dass du die Ursachen kennst. Tatsächlich gibt es eine ganze Reihe an Einflussfaktoren. Einige davon sind genetisch bedingt, andere wiederum hängen direkt mit dem eigenen Lebensstil zusammen.
Eines ist jedoch klar: Die Zahl der Blutdruckpatienten ist in westlichen Ländern mit modernem Lebensstil besonders hoch. Dementsprechend gehören die meisten beeinflussbaren Risikofaktoren für Hypertonie in diesen Bereich.
Dazu zählen unter anderem:
  • Übergewicht (BMI deutlich über 25)
  • Hoher Anteil an Bauchfett (Abdominalfett)
  • Dauerhafter Stress
  • Nikotinkonsum
  • Zu viel Alkohol
  • Zu viel Speisesalz in der Ernährung
  • Bewegungsmangel
  • Unausgewogene Ernährung
  • Mikronährstoffmangel (insbesondere Kalium- und Magnesiumzufuhr)
  • Schlafmangel
  • Einnahme bestimmter Medikamente
Wie du siehst, hast du viele Faktoren selbst in der Hand, die deine Blutdruckwerte beeinflussen. Hinzu kommen aber noch weitere Einflüsse. Bei etwa 15 Prozent aller Blutdruckpatienten ist eine andere Grunderkrankung dafür verantwortlich, dass die Werte zu hoch sind.
Behandelst du die Grunderkrankung mit Hilfe eines Arztes, hat das oftmals einen großen Einfluss auf die Blutdruckwerte. Bei einigen Menschen spielen aber auch die Gene eine Rolle bei der Entwicklung von Hypertonie.
Haben in deiner Familie viele Personen Probleme mit zu hohen Blutdruckwerten? Dann hast auch du womöglich diese Veranlagung. Miss also regelmäßig deine Blutdruckwerte mit einem Blutdruckmessgerät, um dem Problem auf die Spur zu kommen. Es schadet jedenfalls nicht.
Wichtig: Es gibt meist nicht die eine Maßnahme, mit der du deine Blutdruckwerte beispielsweise aus der zweitgradigen Hypertonie in den Normbereich drückst. Die Lösung besteht darin, dass du an mehreren Stellschrauben drehst.
Die Kombination aus mehr Bewegung, einem Rauchstopp, gesundem Schlaf und dem Auffüllen einer vorhandenen Magnesiummangelversorgung kann einen dramatischen Effekt haben. Nicht umsonst empfehlen gute Mediziner meist, erst an diesen Stellschrauben zu drehen, bevor sie Blutdrucksenker verschreiben.

Folgen des Bluthochdrucks sind dramatisch

So mancher bezeichnet hohe Blutdruckwerte als Lappalie. Dabei ist der Druck in den Gefäßen gefährlich, da er im gesamten Körper schwere Schäden anrichtet. Angefangen mit Gefäßschädigungen die den Blutfluss verringern bis hin zu verminderten Durchblutung von Organen wie Nieren und Herz ist vieles möglich.
Das wiederum führt zu Funktionseinschränkungen der betroffenen Organe. Immerhin kommt es hier zu einer Verringerung der Nährstoff- und Sauerstoffversorgung. Im schlimmsten Fall ist der Weg zu Herzinfarkt und Schlaganfall nicht weit.
Umso besser, dass du deinen Blutdruck sogar ohne Medikamente mit relativ einfachen Maßnahmen in den Griff bekommst.
Blutdruck schnell senken mit Nagnesium

Magnesium bei Bluthochdruck - Einfluss, Einnahme und Prävention

Ein zu niedriger Magnesiumspiegel kann einen erheblichen Einfluss auf die Blutdruckwerte haben. Kein Wunder, denn der Stoff ist für uns Menschen unentbehrlich. Der Mineralstoff ist an zahlreichen Stoffwechselprozessen beteiligt.
Das betrifft neben der Weiterleitung von Nervenimpulsen und der optimalen Kontraktion der Muskeln auch den Energiestoffwechsel. Auf für den Aufbau und die Gesunderhaltung von Knochen und Zähnen ist der Mineralstoff wichtig, da er als einer der Hauptbestandteile Stabilität verleiht.
Insgesamt hat der Mineralstoff seine Hände als Aktivator bei über 300 Enzymen und Stoffwechselprozessen im Spiel.
Da liegt es nur nahe, dass Magnesiumcitrat und andere Darreichungsformen auch mit Bluthochdruck in Verbindung gebracht werden können. Wie aber beeinflusst der Mineralstoff die Blutdruckwerte, wie steht es um die optimale Zufuhr und wie ist der Zusammenhang zwischen dem Mineralstoff und der Hypertonie-Prävention.

Magnesiummangel als Ursache für Bluthochdruck

Ein ausreichender Magnesiumkonsum ist wichtig für gesunde Blutdruckwerte. Immerhin spielt der Mineralstoff eine wichtige Rolle für die Leistung des Herzmuskels. Ebenso wirkt es als natürlicher Gegenspieler von Calcium. Wir sprechen auch von einem Calcium-Antagonist.
Als solcher wirken Magnesiumverbindungen schnell gefäßerweiternd. Damit kann der Mineralstoff blutdrucksenkend wirken und dazu beitragen, das Herzmuskelgewebe zu schützen und die Herzfrequenz zu normalisieren.
Im Gegenzug belegen Studien, dass eine zu niedrige Magnesiumkonzentration im Blut die neuromuskuläre Erregbarkeit erhöht.
Das wiederum steigert das Risiko für Herzrhythmusstörungen, Herzmuskelschwäche und die Entwicklung einer Hypertonie.
Zudem ist es möglich, dass der Mineralstoffmangel auch gefäßschädigende Entzünden sowie Diabetes begünstigen kann. Beides wiederum gilt als Risikofaktor für zu hohe Blutdruckwerte.
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Blutdruck senken: Magnesium kann helfen

Blutdruck schnell senken mit Magnesium, kann das funktionieren? Gleich mehrere Studien legen genau den Schluss nahe, dass der Magnesiumeinsatz einen positiven Einfluss auf eine Hypertonie haben kann.
Das betrifft sowohl das Reduzieren des systolischen als auch des diastolischen Blutdrucks.
Gerade, wer bereits an einer Hypertonie leidet, sollte ein Magnesiumdefizit unbedingt vermeiden. Der Hintergrund ist leicht erklärt: Häufig verschreiben Ärzte bei einer vorliegenden Hypertonie sogenannte Diuretika. Diese Medikamente wirken unter anderem aufschwemmend.
Zusammen mit der Flüssigkeit scheidet der Körper auch wichtige Mineralstoffe aus. Damit kann bei einem unzureichenden Magnesiumkonsum von außen ein Teufelskreis entsteht, der wiederum die Blutdruckwerte negativ beeinflussen kann.
Eine Meta-Analyse mehrerer Studien zeigt einen signifikanten Rückgang des Blutdrucks um durchschnittlich 4,18 mmHg systolisch und 2,27 mmHg diastolisch. In Einzelfällen konnte die Magnesiumzufuhr den Blutdruck noch weiter senken.

Bedarfsdeckung über natürliche Lebensmittel

Um den Magnesiumspiegel auf einem gesunden Niveau zu halten und die Blutdruckwerte schneller zu senken, ist eine magnesiumreiche Ernährung wichtig.
Hierzu solltest du so oft wie möglich magnesiumreiche Nahrungsmittel aus der folgenden Liste in deinen Speiseplan aufnehmen:
  • Nüsse
  • Kartoffeln
  • Brokkoli
  • Vollkornreis
  • Hülsenfrüchte
  • Vollkornbrot
  • Sonnenblumenkerne
  • Sesam
  • Amaranth
  • Leinsamen
  • Stark entölter Kakao

    Magnesium bei Bluthochdruck

    Bedarf unkompliziert mit hochwertigen Magnesiumpräparaten decken

    Um den Bedarf an Magnesium sicher zu decken und einem Magnesiummangel sicher vorzubeugen, bieten sich zusätzlich hochwertige Nahrungsergänzungsmittel an. Das Mineral kann so gezielt eingesetzt werden und verfügt anders als Lebensmittel über eine genaue Dosierung.
    Zudem sind entsprechende Nahrungsergänzungen wie Magnesiumkomplexe aus Bisglycinat, Taurat und Malat optimal für die Aufnahme im menschlichen Körper zugeschnitten. Der tägliche Bedarf des Durchschnittsmenschen liegt bei ca. 400 mg.
    Deutlich höher kann der Bedarf liegen, wenn du intensiv Sport treibst. Das gilt auch, wenn du einen körperlich anstrengenden Beruf ausübst. Die speziell für Menschen mit hoher körperliche Belastung entwickelte Formel deckt den Tagesbedarf mit nur drei Kapseln beinahe zu 94,4 Prozent ab.
    Selbst bei zahlreichen schweißtreibenden Sporteinheiten und einer magnesiumarmen Ernährung schiebst du einem Mangel einen Riegel vor. Das freut auch deine Blutdruckwerte, die sich auf die Schnelle effektiv beeinflussen lassen können.

    Fazit: Magnesiumeinnahme kann große Vorteile haben

    Die Einnahme von Magnesiumpräparaten kann dir dabei helfen, zu hohe Blutdruckwerte in den Griff zu bekommen. Immerhin senkt eine ausreichende Einnahme entsprechend dem Tagesbedarf das Risiko für zu hohen Druck im Gefäßsystem.
    Magnesiumpräparate von hoher Qualität sind durch ihre Magnesiumverbindungen dabei ein wertvoller Baustein, da du sie schnell und zuverlässig einsetzen kannst. Gleichzeitig profitierst du auch von anderen Vorteilen. Gleichzeitig kann Magnesium gegen Müdigkeit wirken.
    Auch senkt eine ausreichende Zufuhr an Magnesium Stress und die daraus resultierenden Symptome. Kleiner Nährstoff, große Wirkung. So lautet das Fazit. Mit einer zielgerichteten Ernährung und Nahrungsergänzung sind schneller messbare Veränderungen möglich.

    Thiemo Osterhaus - ÜBER DEN AUTOR

    Thiemo Osterhaus studierte in Leipzig, Essen und Bonn Medizin und schloss das Studium mit dem Staatsexamen ab. Heute arbeitet er als Arzt für funktionelle Stressmedizin und ganzheitliche Gesundheit, betreibt erfolgreich seinen Podcast Medletics und bietet seinen Zuschauern auf seinem YouTube-Kanal Doc Thiemo zahlreiche Tipps, wie sie ihr allgemeines Wohlbefinden verbessern können.