Eicosapentaensäure: eine unverzichtbare Fettsäure!

Eicosapentaensäure

Die Eicosapentaensäure - kurz EPA - gehört zu den ungesättigten Fettsäuren aus der Omega-Familie. Zusammen mit Docosahexaensäure (DHA) bildet sie die Grundlage verschiedener Körperfunktionen. Erfahre mehr über das wertvolle Fett und Omega 3 Produkte.

EPA/DHA und ihre Bedeutung für den menschlichen Organismus

Stoffe gelten für uns als essenziell, wenn unser Körper sie nicht selbst herstellen kann. Die wertvollen Fette, die wir mit Seefischen wie Heringen oder Makrelen aufnehmen, sind für uns essenziell. Verschiedenste körperliche Funktionen sind auf sie angewiesen.

Dabei sind die genannten fetten Seefische die einzigen typischen Nahrungsmittel, die Eicosapentaensäure und Docosahexaensäure in ihrer endgültigen, für den Körper verwertbaren Form enthalten. In pflanzlichen Lebensmitteln finden wir eine Vorstufe, die Alpha-Linolensäure (ALA).

Sie wird in einem komplexen Prozess in die anderen Omegas umgewandelt. Schätzungsweise maximal 10 % unterliegen dabei dem Umwandlungsprozess. Nimmst du Omega 3 ausschließlich über typische pflanzliche Nahrungsmittel auf, kannst du dir nie sicher sein, welche Mengen du tatsächlich zuführst.

Die Aufnahmemenge ist bei den Omegas nicht unwichtig. Die Fette spielen in so vielen verschiedenen Bereichen eine Rolle, dass wir individuell viele von Ihnen benötigen können.

Es kommt hinzu, dass die verschiedenen Vertreter der ungesättigten Säuren untereinander um die Aufnahme in den Körper konkurrieren. Hier sind in vielen Lebensmitteln andere Typen von Fetten vertreten.

Deshalb kann es leicht dazu kommen, dass wir nicht ausreichend Eicosapentaensäure und Docosahexaensäure aufnehmen.

Wie wichtig ist Eicosapentaensäure?

Spezielle Einflussbereiche von Eicosapentaensäure

Docosahexaensäure und Eicosapentaensäure werden oft in einem Atemzug genannt, weil sie zusammen die wichtigsten Vertreter der Omega 3 sind.

Allgemein wirken sie sich ...

  • bei der Eiweißsynthese
  • auf die Bildung von Hormonen
  • bei der Regulation von entzündlichen Prozessen
  • auf Fettstoffwechselfunktionen
  • auf das Immunsystem

und in vielen weiteren Bereiche aus.

EPA für sich betrachtet, nimmt dabei besonderen Einfluss auf unseren psychischen Zustand. Die Fettsäure kann sich nach bisherigen Erkenntnissen aus wissenschaftlichen Studien unter anderem bei Depressionen und Erkrankungen wie Schizophrenie positiv auswirken.

Hierbei scheint es besonders interessant zu sein, in welchem Verhältnis Eicosapentaensäure zu Arachidonsäure vorhanden ist.

Arachidonsäure gehört zu den Vertretern der 6er Omegas und ist ebenfalls eine ungesättigte Fettsäure. Sie hat nicht immer einen positiven Effekt auf unseren menschlichen Organismus, da sie unter anderem Entzündungen fördern kann.

Der Einfluss der Eicosapentaensäure auf die psychische Gesundheit scheint nach derzeitigem Erkenntnisstand etwas größer zu sein als die Wirkung von DHA. Docosahexaensäure hat dafür einen rund 30-prozentigen Anteil am Fettgewebe im Gehirn.

Insoweit bilden die beiden Fettsäuren eine Kombination aus unverzichtbaren Funktionen.

Wie Eicosapentaensäure im Körper wirkt

Omegas werden teilweise direkt in Zellgewebe eingebaut. Hier sind es insbesondere die Zellmembranen, die sie aufnehmen. Außerdem werden sie in andere Substanzen umgewandelt, wie bestimmte Botenstoffe und Hormone. Beispiele sind die sogenannten Eicosanoide.

Eicosapentaensäure kommt eine Schlüsselrolle im Cholesterinstoffwechsel zu. Es gibt fast keinen Bereich im menschlichen Körper, in denen die Omegas nicht aktiv werden.

Eicosapentaensäure aufnehmen

EPA/DHA sind in Nahrungsmitteln in ihrer Endform nur in fetten Seefischen wie Heringen und Makrelen vorhanden. Nehmen wir sie über ihre Vorstufe ALA aus pflanzlichen Nahrungsmitteln auf, bleibt unsicher, wie viel ALA in die Endform umgewandelt werden.

Schätzungen aus ersten Studien stehen für Umwandlungsraten von maximal 10 %. Hier sind noch viele Fragen ungeklärt. Sicher ist aber, dass ALA in keinem Fall zu 100 % in die anderen Omegas wie EPA umgewandelt wird.

Warum spielt diese Frage für dich eine Rolle? Da die Omegas so wichtig für deine Gesundheit sind, möchtest du dich ausreichend mit den Fetten versorgen. Es kann deshalb auf die Aufnahmemenge ankommen.

Eine Frage der Dosierung?

Obwohl wir Docosahexaensäure und Eicosapentaensäure unbedingt in verschiedenen körperlichen Bereichen benötigen, gibt es bisher nur wenig belastbare Aussagen zu den täglichen Aufnahmemengen.

Empfehlungen der europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) und anderen Expertengremien gehen in Richtung von 250 bis 500 mg pro Tag.

Wissenschaftliche Studien setzen zum Erreichen optimaler gesundheitlicher Effekte bei 3000 mg bis 5000 mg pro Tag an.

Die EFSA betrachtet Aufnahmemengen bis 5000 mg täglich als sicher.

Bei einer normalen Fischmahlzeit kannst du dir nicht sicher sein, wie viel EPA/DHA dein Körper zur Verfügung hat. Deshalb entscheiden sich viele gesundheitsbewusste Menschen für ein spezielles Omega 3 Öl.

EPA und DHA wichtig für den Mensch

Eicosapentaensäure: Eine wertvolle Nahrungsergänzung

Mit einem qualitativ hochwertigen Omega 3 Öl kannst du die Versorgung mit den wertvollen Fettsäuren sicherstellen. Dabei profitierst du bei Qualitäts-Ölen von einem angenehmen, fruchtigen Aroma.

Minderwertige Produkte können dagegen für saures Aufstoßen und einen fischigen Nachgeschmack sorgen. Bei Premium-Ölen musst du diese unangenehmen Begleiterscheinungen nicht fürchten.

Du versorgst dich hier auf angenehmste Art und Weise mit DHA sowie EPA. Gleichzeitig sind die Öle gereinigt und von Schadstoffbelastungen befreit. Das ist ebenfalls ein Vorteil im Vergleich mit zahlreichen Fischmahlzeiten pro Woche.

Fische können mit Schwermetallen und anderen Stoffen belastet sein. Mit einem hochwertigen Omega 3 Öl bist du auf der sicheren Seite.

Hohe Dosierungen

Nur wenige Öle bieten dir hohe Dosierungen. Wie viele wissenschaftliche Studien zeigen, ergeben sich optimale Effekte ab einer täglichen Aufnahmemenge von 3000 - 5000 mg.

Mit Fischmahlzeiten und über pflanzliche Lebensmittel wirst du diese Zufuhr nicht zuverlässig erreichen können. Mit einem Premium Omega 3 Öl versorgt du dich nicht nur ausreichend, sondern optimal mit den wertvollen Omegas.

So kann dein Organismus in allen Lebenssituationen über die wichtigen Fette verfügen. Im Alter und bei besonderen Belastungen. Mit der Fettsäure Eicosapentaensäure könntest du insbesondere deine Psyche unterstützen.

Über ein Öl als Nahrungsergänzung kannst du die Aufnahmemengen kontrollieren und steuern. Dabei liegen die Fette in der optimal verwertbaren Form vor. Dein Körper muss sie nicht erst umwandeln. Die Öle enthalten Eicosapentaensäure und Docosahexaensäure.

Wusstest du übrigens, dass du als werdende Mutter besonders auf die ausreichende Versorgung mit EPA/DHA achten musst? Die Fettsäuren sind unverzichtbar für die Entwicklung des Kindes. Vornehmlich das Gehirn und die Augen benötigen sie, um sich wie vorgesehen entwickeln zu können.

Die Einnahme von Omegas

Wann kannst du Omega 3 einnehmen? Wir benötigen unser gesamtes Leben hindurch Omegas. Eine tägliche Aufnahme stellt deine Versorgung sicher. Du kannst die Fette dabei unabhängig von der Tageszeit zuführen. Eine Aufnahme zu einer Mahlzeit scheint empfehlenswert zu sein.

Auf diese Weise folgst du den typischen Stoffwechselvorgängen, die sonst üblicherweise bei der Zufuhr über eine Fischmahlzeit stattfinden. Omega 3 Öl nimmst du in seiner flüssigen Form besonders leicht und bestens verwertbar auf.

Fragliche zusätzliche Stoffe, wie sie häufiger in Fischölkapseln enthalten sind, hast du bei einem Premium-Öl nicht.

Eicosapentaensäure - eine Fettsäure, die zählt

Eicosapentaensäure benötigst du für verschiedenste Körperfunktionen. In Kombination mit DHA ist dieses Omega unverzichtbar für deine Gesundheit. Spezielle Omega 3 Produkte wie Fischöle machen es dir dabei besonders einfach, dich mit EPA und Co. gezielt sowie zuverlässig zu versorgen.

Wähle deshalb für mehr Eicosapentaensäure und Docosahexaensäure ein qualitativ überzeugendes Premium-Fischöl mit hoher Dosierung.


Thiemo Osterhaus - ÜBER DEN AUTOR

Thiemo Osterhaus studierte in Leipzig, Essen und Bonn Medizin und schloss das Studium mit dem Staatsexamen ab. Heute arbeitet er als Arzt für funktionelle Stressmedizin und ganzheitliche Gesundheit, betreibt erfolgreich seinen Podcast Medletics und bietet seinen Zuschauern auf seinem YouTube-Kanal Doc Thiemo zahlreiche Tipps, wie sie ihr allgemeines Wohlbefinden verbessern können.